Varroa Behandlung mit Ameisensäure

Nach dem Ende der Tracht und entfernt der Imker die Honigräume und danach ist es wieder so weit - die Bienenvölker müssen gegen die Varroa-Milbe behandelt werden. Hierzu werden Bienenvölker häufig mit 60%iger Ameisensäure ad us. vet. behandelt. Für die Applikation der Säure gibt es verschiedene Verfahren, wie ein  Verdunster. In Verdunstern wird die Ameisensäure eingefüllt und über einen Docht wird die in den Bienenvolk verdunstet. Ein Bienenvolk wird durchschnittlich für ca. 5 bis 10 Tage behandelt. Anschließend wird der Milbenfall kontrolliert. Den besten Behandlungserfolg ist durch Wetter gegeben, das idealerweise bei einer Temperatur zwischen 18 und 25 °C liegt.

Wichtig: Unbedingt zu beachten ist die Gebrauchsanweisung für die Mengenangabe und die Größe des Dochtes für die jeweilige Stärke des Bienenvolkes.

Eine optimale Behandlung und Dezimierung der Varroa-Milde erlangt man, indem alle Bienenvölker auf einem Stand gleichzeitig behandelt werden. Hierdurch wird eine Reinvasion durch noch befallende Bienen reduziert.

Achtung: Sehr wichtig ist Vorsicht beim Umgang mit der Säure! Also immer Handschuhe und Schutzbrille tragen und alles genau nach der Anleitung durchführen.

Bienen und heißes Wetter

Was machen Bienen bei einem so warmen Wetter, wie in den vergangenen Tagen, wenn das Quecksilber immer um die 30 °C steht? Ein Bienenvolk kühlt den Bienenstock in den heißen Tagen einfach mit Wasser. Das Wasser wird wenn morgens früh vom Tau aufgesammelt oder auch aus kleinen Teichen. Bienen, können Wasser genauso sammeln wie Nektar und bringen es in den Bienenstock. Durch die Verdunstungsenergie des Wassers wird der Bienenstock nun gekühlt.

Honigernte in OWL 2016 in Gefahr?

Durch den kalten und verregneten Sommeranfang und den durchwachsenen Sommer ist es bleiben die Honigtöpfe der meisten Imker leer. Die Haupttracht zu dieser Jahreszeit, die Linde, honigte trotz des nassen Wetters nur bedingt. Bienen fliegen bei Regen nicht aus ihrem Stock und gehen kam auf die Suche nach Nektar. Wenn es zu kalt ist spenden die Trachtpflanzen keinen Nektar und da die Linde nur zweimal am Tag honigt muss dann auch noch das Wetter mitspielen. Belohnt wurde der Imker bis jetzt in OWL nur durch die Frühtracht. Durch den warmen Frühling standen auf einmal alle Trachtpflanzen wie Raps, Apfel und Kirsche in voller Blüte. Da konnten die kleinen fleissigen Bienen den Nektar garnicht schnell genug sammeln. Aber in anderen Regionen von Deutschland gab es auch keine Frühtracht, da es in diesen Regionen schwere Umwetter und Überschwemmungen gab. Honiggenießer werden in diesem Jahr durch einen sehr milden Frühtracht-Honig verwöhnt und weniger mit einem kräftigen schmeckenden Spättracht-Honig.

Frühlingsanfang

Auf dem Kalender ist es unverkennbar. Der Frühling sollte Einzug halten. Trotz der Nachtfröste riecht es tagsüber schon wieder nach Frühling und auch wenn es noch kalt ist, sind die ersten Frühjahrsboten schon zu sehen.

Und auch die Bienen sind schon wieder munter. Bei Sonnenschein und ca. 10 Grad Celsius finden die ersten Reinigungsflüge statt und der "Beutenputz" beginnt. Die ersten Pollen werden auch schon gesammelt. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, darauf zu achten, dass die Bienen noch genug Futter haben und dieses auch finden können. Wir freuen uns schon auf die erste Durchsicht unserer Bienen.

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